PV-Prognose & Vermarktung


Wissen, was die Anlage morgen liefert — und was jede Kilowattstunde am Markt wert ist. Ertragsprognose, Einsatzplan für Speicher und Netzanschluss, Erlösrechnung gegen den Day-Ahead-Markt. Als Modul im PV-Portal, für jede Anlage einzeln buchbar.

Die Anlage produziert. Aber zum richtigen Preis?

Das Marktproblem

Der Strompreis am Day-Ahead-Markt schwankt im Tagesverlauf um den Faktor zwei bis drei — an Sonntagen mit viel Sonne fällt er unter null. Wer zu diesen Stunden einspeist, verschenkt Erlös; wer einen Speicher hat, aber nach festen Uhrzeiten lädt, nutzt ihn nur zur Hälfte.

Vom Rückblick zur Vorschau

Wer nicht weiß, was die Anlage morgen liefert, kann weder planen noch vermarkten. Die meisten Monitoring-Systeme zeigen, was war — Messwerte, Ertragskurven, Jahresberichte. Dieses Modul zeigt, was kommt: die Prognose für die nächsten 72 Stunden und den konkreten Einsatzplan für jeden Speicher und jeden Netzanschluss. Und was zu tun ist, damit der Erlös stimmt.

Drei Antworten, jeden Morgen.

Das Modul beantwortet täglich drei Kernfragen — automatisch, auf Basis realer Standortdaten und aktueller Marktpreise.

1

Wie viel liefert die Anlage?

Eine Ertragsprognose für die nächsten 72 Stunden — gerechnet aus dem Wetter am Standort und dem gemessenen Verhalten der eigenen Anlage, nicht aus einem Typenschild. Das Modell lernt aus den SCADA-Daten und wird mit jeder Woche genauer. Verschattung, Modultemperatur und Netzanschlussgrenze fließen ein.

2

Wann lohnt sich Einspeisen?

Ein Einsatzplan für jede Stunde: Speicher laden, wenn der Preis niedrig ist, entladen, wenn er hoch ist, abregeln, wenn er negativ ist — innerhalb der Grenzen des Netzanschlusses. Die Empfehlung steht als Klartext auf der Karte: „Batterie laden 12–13 Uhr, Entladen 18–19 Uhr."

3

Was bringt das in Euro?

Der Erlös des Tages mit und ohne Einsatzplan, gerechnet mit den echten Day-Ahead-Preisen der österreichischen Gebotszone — und mit dem Vergütungsmodell der Anlage: Spotpreis, Marktprämie nach EAG oder PPA mit Abschlag.

Nicht versprochen, sondern nachgerechnet.

Das Modul rechnet jeden vergangenen Tag nach: Was hätte der Einsatzplan gebracht, gegen das, was tatsächlich eingespeist wurde — mit den Preisen, die an diesem Tag galten, und den Messwerten, die die Anlage geliefert hat. Das Ergebnis steht als Mehrerlös in Euro und in Euro je Megawattstunde auf der Karte, Tag für Tag, mit Hochrechnung aufs Jahr.

Im Testbetrieb an einer 1-MW-Anlage mit 800-kWh-Speicher lag der rechnerische Mehrerlös über zwei Wochen bei rund zwölf Prozent gegenüber der ungesteuerten Einspeisung.¹ Was die eigene Anlage bringt, zeigt die Rückrechnung nach den ersten Wochen mit echten Daten.

¹ Simulierte Testanlage, Day-Ahead-Preise August 2026. Kein Kundenergebnis.

+12%

Mehrerlös im Test

gegenüber ungesteuerter Einspeisung über zwei Wochen

72h

Prognosehorizont

stündliche Vorschau für Speicher und Netzanschluss

1 MW

Testanlage

mit 800-kWh-Speicher, echten Messdaten und Marktpreisen

Ist die Anlage noch so gut wie am Anfang?

Der Leistungsindex: Anlage gegen Erwartung

Aus dem Ertragsmodell entsteht nebenbei ein zweiter Wert: der Index „Anlage gegen Erwartung". Er vergleicht jeden Tag den gemessenen Ertrag mit dem, was die Anlage bei diesem Wetter liefern müsste — bezogen auf eine Referenzperiode.

Wechselrichterausfall

Zeigt sich als klarer Einbruch im Tagesverlauf — sofort sichtbar, nicht erst in der Jahresabrechnung.

Ausgefallener String

Erscheint als dauerhafte Stufe im Index — ein systematischer Minderbetrag, der nicht dem Wetter anzulasten ist.

Verschmutzung der Module

Erkennbar als langsames Absinken des Index über Tage und Wochen — rechtzeitig vor dem nächsten Servicezyklus.

Keine neue Hardware. Keine neue Software.

Was das Modul braucht

Das Modul liest die Messdaten, die ohnehin da sind — aus dem Wechselrichterportal, dem SCADA-Export oder per Schnittstelle. Dazu die Stammdaten der Anlage: Standort, Ausrichtung, Neigung, Netzanschlussgrenze, Speicher und Vergütungsmodell. Wetter und Marktpreise holt es selbst.

Integration mit dem Wartungsmodul

Aus dem Wartungsteil des PV-Portals kommen die Störungsmeldungen dazu: Ein Wechselrichter, der still steht, ist in der Prognose ein bekannter Ausfall — kein rätselhafter Minderertrag. Die Verbindung zwischen Betriebsdaten und Marktoptimierung ist damit lückenlos.

Wechselrichterportal

Direkte Anbindung bestehender Portale per Schnittstelle

SCADA-Export

CSV- oder API-Import aus vorhandenen Systemen

Wetter & Markt

Automatischer Abruf — kein manueller Aufwand

Störungsdaten

Einbindung aus dem PV-Wartungsmodul

Für wen ist das Modul gedacht?

Das Modul richtet sich an alle, die PV-Anlagen nicht nur betreiben, sondern aktiv am Markt positionieren wollen — mit oder ohne Speicher, einzeln oder im Portfolio.

Anlagenbetreiber

Für Anlagen ab einigen hundert Kilowatt in der Direktvermarktung oder auf dem Weg dorthin. Das Modul zeigt täglich, wie viel mehr die Anlage bei optimiertem Einsatz erlösen könnte.

Direktvermarkter

Für Portfolios, die wissen wollen, welche Anlage am Markt am meisten bringt. Vergleichbare Kennzahlen, einheitliche Datengrundlage, klare Rangfolge.

Energiegemeinschaften

Für Energiegemeinschaften, die ihre Erzeugung planen und koordinieren müssen. Zwei Sprachen, Ortszeit, Auto-Refresh — auf dem Telefon lesbar.

Vier Wochen Testbetrieb mit der eigenen Anlage.

Wir richten das Modul mit den Daten Ihrer Anlage ein — Standort, Ausrichtung, Speicher, Vergütungsmodell. Nach vier Wochen liegt die Rückrechnung vor: was der Einsatzplan an Ihren Tagen, zu Ihren Preisen, mit Ihren Messwerten gebracht hätte. Dann entscheiden Sie.

1

Einrichtung

Stammdaten und Datenzugang — kein neues System, keine neue Hardware

2

Vier Wochen Betrieb

Tägliche Prognose, Einsatzplan und Erlösrechnung mit echten Daten

3

Rückrechnung

Klares Ergebnis: Mehrerlös in Euro, Tag für Tag, hochgerechnet aufs Jahr

4

Ihre Entscheidung

Weiterbuchen oder nicht — auf Basis echter Zahlen Ihrer Anlage

Versteckte Ertragsverluste in Ihrem PV-Bestand erkennen?

Starten Sie mit einem Pilotprojekt auf Basis Ihrer bestehenden SCADA-, Wechselrichter- oder O&M-Daten. Jaroona analysiert das Optimierungspotenzial Ihrer Anlage und zeigt, welche Abweichungen wirtschaftlich wirklich relevant sind.

Bestehende Daten nutzen

Kein Systemwechsel, keine neue Hardware – wir arbeiten mit Ihren vorhandenen SCADA- und Wechselrichterdaten.

Schneller Einstieg

Das Pilotprojekt zeigt innerhalb kurzer Zeit, wo wirtschaftlich relevante Abweichungen in Ihrer Anlage vorliegen.

Klare Ergebnisse

Sie erhalten eine priorisierte Übersicht der Optimierungspotenziale – konkret, verständlich und handlungsorientiert.


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