Survey2CAD wird auf die Bahn erweitert: Gleiskorridore, erfasst mit Mobile Mapping, schienengebundenen Scannern oder Drohnen, werden zu strukturierter CAD-Geometrie – auf derselben KI-Plattform wie bei der Straße.

Wir suchen Vermessungsbüros und Bahnpartner, die mit ihren Gleisdaten früh dabei sein wollen. Sprechen Sie mit uns über ein Pilotprojekt.
Die Bahn nutzt denselben Ablauf wie die Straße – vom Upload bis zur CAD-Lieferung.
Punktwolke des Gleiskorridors aus Mobile Mapping, schienengebundenem Scanner oder Drohne (LAS, LAZ, E57), auch als Streckenabschnitte von mehreren Kilometern. Angabe von Koordinatensystem und Höhenbezug.
Die KI erkennt die freigegebenen Bahn-Objektklassen (z. B. Schienen, Masten, Bahnsteigkanten) in der Punktwolke und leitet daraus Lage und Geometrie ab.
Jaroona ergänzt Verdeckungen und Lücken (z. B. durch Fahrzeuge oder Bewuchs) und prüft das Ergebnis gegen die vereinbarten Qualitätskriterien (Full-Service).
Strukturierte Geometrie als DXF und 3D-Polylinien, nach Objektklassen in Layern gegliedert; weitere Formate auf Anfrage.
Bahnnetze werden Korridor für Korridor modernisiert. Jeder Korridor benötigt einen genauen, aktuellen digitalen Bestand – und dieser wird heute noch weitgehend von Hand aus der Punktwolke nachgezeichnet.
Ein Gleiskorridor liefert pro Kilometer oft mehrere Millionen Punkte bis hin zu Gigabyte an Daten. Gleise, Masten, Weichen, Signale und Bahnsteigkanten werden heute noch manuell nachgezeichnet – das bindet Fachpersonal über Wochen.
Befahrungen und Messungen sind nur in Sperrpausen, meist nachts oder an Wochenenden, möglich. Die Auswertung muss mit dem Takt der Messkampagnen mithalten, sonst staut sich das Rohdaten-Material.
Für Ausbau, Digitalisierung und Instandhaltung wird je Korridor ein genauer, aktueller digitaler Bestand in CAD benötigt (Lage, Höhe, Geometrie der Anlagen) und dient als Planungsgrundlage.
Survey2CAD automatisiert diesen Schritt – von der Punktwolke zur strukturierten CAD-Geometrie.
Eine Punktwolke bildet den Gleiskorridor in hoher Detailtreue ab – für einen Bestandsplan werden jedoch keine Millionen Punkte benötigt, sondern klar definierte Elemente: Schienen als Linien, Masten als Standorte mit Achse, Bahnsteigkanten als durchgehende Kanten. Genau diese Überführung automatisiert Survey2CAD.
Punktwolke aus Mobile Mapping, schienengebundenem Scanner oder Drohne (LAS, LAZ, E57)
Klassifizierung, Objekterkennung, Vektorisierung, Qualitätssicherung
DXF mit 3D-Polylinien in Ihrer Layerstruktur; weitere Formate auf Anfrage
Gleisanlagen haben eine sehr regelmäßige Geometrie – genau das nutzt die KI. Sie kombiniert Machine Learning mit 3D-Geometrieanalyse und bahnspezifischen Regeln, etwa zum Abstand der Schienen oder zur Lage von Bahnsteigkanten relativ zur Schienenoberkante.
Aus den Punkten der Schienenköpfe werden die Schienenoberkanten (SOK) links und rechts als durchgehende 3D-Polylinien abgeleitet. Die Gleisachse entsteht als Mittellinie zwischen beiden SOK-Linien und dient als Referenz für Planung, Stationierung und Bestand.
Zwei durchgehende 3D-Polylinien entlang jedes Gleises, bezogen auf den höchsten Punkt des Schienenkopfs. Lücken durch Verdeckungen werden überbrückt und markiert.
Mittellinie zwischen den beiden SOK-Linien als Referenz für Planung und Stationierung. Ableitbar sind Gleisabstand und Spurweite (Normalspur 1.435 mm) zur Plausibilisierung.
Parallele Gleise im Bahnhofsbereich werden getrennt erkannt und einzeln als eigene Objekte mit Gleis-ID ausgegeben.
Brücken, Bahnübergänge und Tunnelportale werden durchgehend verfolgt, sodass das Gleis auch bei Wechsel von Umgebung und Punktdichte nicht abreißt.
Weichen verbinden Gleise und sind im Bestandsplan besonders wichtig. Die KI erkennt den Bereich, in dem sich Schienen aufteilen (Herzstück, Zungenbereich, Weichenanfang), und leitet daraus Anfang, Ende und Zweiggleis ab. Die Schienenoberkanten werden durch die Weiche hindurch durchgehend weitergeführt.
Weichenanfang (Beginn der Zungenvorrichtung) und Weichenende (Ende des Weichenbereichs) werden als 3D-Punkte, bezogen auf die Gleisachse, mit Weichen-ID ausgegeben.
Beide Gleise werden als eigene SOK-Linien und Gleisachsen ausgegeben; das Herzstück wird als Verzweigungspunkt markiert, damit die Gleistopologie nachvollziehbar bleibt.
Gleiskreuzungen und aufeinanderfolgende Weichen (z. B. Gleisverbindungen und Weichenstraßen im Bahnhofskopf) werden als zusammenhängende Gruppe erkannt und mit Weichenverbindungen dokumentiert. Komplexe Fälle werden von Jaroona geprüft.
Masten sind vertikale Strukturen in regelmäßigen Abständen entlang des Gleises, meist seitlich des Gleises, teils als Joche oder Portale über mehrere Gleise. Die KI erkennt sie anhand ihrer Geometrie (Höhe, vertikale Ausrichtung, wiederkehrender Abstand entlang der Strecke) und grenzt sie von Bewuchs und anderen Strukturen ab; ausgegeben werden Standort und Achse.
Standort als 3D-Punkt am Übergang zum Fundament bzw. Boden, mit Mast-ID und Bezug zur nächsten Gleisachse (seitlicher Abstand und Höhendifferenz zur Schienenoberkante).
Vertikale Referenzlinie vom Mastfuß bis zur Mastspitze; daraus lassen sich Mastneigung und Masthöhe ableiten.
Lage und Höhe der Ausleger relativ zum Gleis, bei Jochen und Portalen über mehrere Gleise auch die Zuordnung zu den überspannten Gleisen.
Bahnsteigkanten werden als durchgehende Kanten entlang des Gleises abgeleitet – inklusive ihrer Lage und Höhe relativ zur Schienenoberkante. Diese Größe ist zentral für Planung, Umbau und Barrierefreiheit, insbesondere für einen stufenfreien Einstieg.
Durchgehende 3D-Polylinie entlang der gleisseitigen Kante des Bahnsteigs. Bei Unterbrechungen durch Treppen, Aufbauten oder Verdeckungen wird die Kante überbrückt und entsprechend markiert.
Bahnsteighöhe über Schienenoberkante und seitlicher Abstand zur Gleisachse werden entlang der Kante bestimmt und als Attribute ausgegeben, sodass Abweichungen von der Sollhöhe erkennbar sind.
Anfang und Ende jeder Bahnsteigkante werden als 3D-Punkte mit Bahnsteig- und Gleis-ID erfasst. Daraus ergibt sich die nutzbare Bahnsteiglänge.
Punktförmige Objekte entlang der Strecke werden als 3D-Standorte mit Objektklasse, ID und Bezug zum nächstgelegenen Gleis ausgegeben.
Haupt-, Vor- und Zwergsignale sowie Signalmasten bzw. -ausleger werden als Standort mit Seite (links/rechts vom Gleis), seitlichem Abstand zur Gleisachse und Höhe erfasst und dem jeweiligen Gleis zugeordnet. Die Signalart wird nur dort ausgegeben, wo sie sicher aus der Geometrie ableitbar ist; andernfalls erfolgt die Zuordnung über die Jaroona-Prüfung.
Standorte von Kilometertafeln, Hektometersteinen und weiteren Streckenzeichen werden als Punkte erfasst. Sie dienen als Stützpunkte, um die Kilometrierung entlang der Strecke zu referenzieren (Details im Abschnitt Streckenbezug).
Projektspezifisch erweiterbar, z. B. Kabelschächte, Schaltkästen, Leuchten und Warnschilder. Die Objektklassen werden gemeinsam mit dem Kunden definiert und erst nach Erreichen der Qualitätsschwelle in die Produktion übernommen.
Neben den Gleisanlagen selbst werden auch Elemente im Umfeld des Bahnkörpers abgeleitet – wie bei der Straße. Sie liefern den Kontext für Bestandsplanung, Entwässerung, Lichtraum und Instandhaltung.
Böschungsoberkante und Böschungsfuß werden als durchgehende 3D-Polylinien beidseitig des Gleises erfasst, getrennt für Einschnitt und Damm; die Böschungsgeometrie dient als Grundlage für Standsicherheits- und Entwässerungsbetrachtungen.
Gräben, Mulden und Gleisentwässerung werden anhand ihrer Geländeform erkannt und als Linien (Grabensohle und -ränder) ausgegeben; die Fließrichtung ist aus dem Höhenverlauf ableitbar.
Wandoberkante und Wandfuß werden als 3D-Polylinien mit Wandhöhe über Schienenoberkante und Abstand zur Gleisachse erfasst; Unterbrechungen (z. B. Türen, Öffnungen) werden markiert.
Der Zaunverlauf wird als 3D-Polylinie entlang der Bahngrenze mit Unterbrechungen an Toren und Übergängen erfasst; Zäune in dichter Vegetation können im Full-Service durch Jaroona vervollständigt werden.
Reale Gleisanlagen sind komplex: Bahnhöfe mit vielen parallelen Gleisen, Weichenstraßen im Bahnhofskopf, Brücken und Tunnel (mit abweichender Punktdichte und teils schlechtem Positionssignal) sowie Verdeckungen durch abgestellte Fahrzeuge, Bahnsteigdächer oder Bewuchs. Die KI berücksichtigt deshalb immer den räumlichen Zusammenhang, statt Objekte isoliert zu betrachten.
Gleisverlauf, Nachbarobjekte und Plausibilität fließen in die Erkennung ein. Eine Weiche muss an ein Stammgleis anschließen, Masten stehen in regelmäßigem Abstand, und Gleise verlaufen innerhalb plausibler Spurweiten und Gleisabstände.
Niedrige Zuverlässigkeit, etwa unter abgestellten Fahrzeugen, in Tunneln oder bei dichtem Bewuchs, wird hervorgehoben und gezielt von Jaroona geprüft, bevor das Ergebnis geliefert wird.
Es gibt keine unbemerkte Übernahme unsicherer Ergebnisse. Jede automatisch erzeugte Geometrie bleibt nachvollziehbar und kann im CAD vom Vermesser korrigiert werden.
Eine Objektklasse – etwa Schienenoberkante, Oberleitungsmast oder Bahnsteigkante – geht erst in Produktion, wenn sie mindestens 90 % KI-Reife erreicht und die vereinbarten Qualitätskriterien erfüllt. Beide Bedingungen müssen zutreffen.
KI-Reife ist der Anteil der Elementlänge, der ohne Nacharbeit übernommen werden kann. Beispiel: Wurden 10 km Schienenoberkante erkannt, müssen mindestens 9 km ohne manuelle Korrektur übernommen werden können, damit die Klasse die 90 %-Schwelle erreicht.
Die Objektklasse wird trainiert und intern geprüft. Sie ist noch nicht für Kundenprojekte freigegeben.
Einsatz nur in Pilotprojekten. Die Ergebnisse sind ausdrücklich als Test markiert, und der Kunde kennt den Reifegrad.
Ab mindestens 90 % KI-Reife und erfüllten Qualitätskriterien. Lieferung im regulären Full-Service.
Das schafft Transparenz: Kunden wissen bei jeder Objektklasse, woran sie sind und was sie erwarten können.
Unser Ziel ist nicht, den Vermesser zu ersetzen. Die KI übernimmt die zeitintensive Digitalisierung – das Nachzeichnen von Schienen, Masten, Bahnsteigkanten und weiteren Objekten. Die fachliche Verantwortung und die Freigabe bleiben beim Menschen.
Die KI erkennt die freigegebenen Objektklassen über den gesamten Gleiskorridor und erzeugt daraus Geometrie – ohne dass jemand Punkt für Punkt nachzeichnen muss.
Für jedes erkannte Objekt wird ein Zuverlässigkeitswert berechnet, der sich aus Geometrie, Kontext und Plausibilitätsprüfungen ergibt, etwa anhand von Spurweite oder Mastabständen.
Bereiche mit niedriger Zuverlässigkeit – etwa unter abgestellten Fahrzeugen, in Weichenstraßen oder bei Bewuchs – werden hervorgehoben, damit Prüfer genau dort ansetzen können.
Fachpersonal prüft die markierten Stellen, korrigiert bei Bedarf und gibt das Ergebnis frei, bevor es geliefert wird. Im Full-Service übernimmt dies Jaroona, alternativ das eigene Vermessungsbüro.
Die Ergebnisse werden in Formaten geliefert, die sich direkt in bestehende CAD-, GIS- und BIM-Workflows einbinden lassen.
DXF mit 3D-Polylinien für SOK links und rechts, Gleisachse, Bahnsteigkanten, Böschungen und weitere Linienobjekte sowie 3D-Punkte für Masten, Signale und Kilometertafeln. Die Daten sind nach Objektklassen in Layern gegliedert; Koordinatensystem und Höhenbezug entsprechen den Vorgaben des Kunden.
Layernamen, Attribute und Datenstruktur werden an Ihre CAD-Standards angepasst, etwa an vorhandene Layerkonventionen oder Vorlagen. Sprechen Sie uns dazu gerne beim Pilotprojekt an.
Erkannte Objekte werden entlang der Strecke referenziert. Dadurch lässt sich jedes Gleis, jeder Mast und jedes Signal einem Streckenabschnitt und einer festen Position zuordnen, statt nur Koordinaten in der Punktwolke vorliegen zu haben.
Jedem Objekt wird eine Stationierung entlang der Gleisachse zugewiesen. Grundlage sind Stützpunkte wie Kilometertafeln oder vom Kunden gelieferte Referenzpunkte; die Genauigkeit hängt von der Qualität dieser Stützpunkte ab.
Streckenabschnitte wie Streckennummer, Gleis oder Bahnhof-/Blockabschnitt werden als IDs an die Objekte geschrieben. Auswertungen je Abschnitt sind so direkt möglich.
Objekte können mit Attributen wie Objektart, Lage links oder rechts vom Gleis, Erfassungsdatum und Prüfstatus versehen werden. Diese bilden die Basis für Asset Management und Instandhaltungsplanung; das Attributschema wird mit dem Kunden abgestimmt.
aktueller Bestand als Planungsgrundlage
CAD-Pläne aus der Befahrung statt manueller Nachzeichnung
z. B. Bahnsteige, Weichen, Oberleitung
strukturierte Objekte statt unstrukturierter Punktwolken
neue Messkampagnen mit derselben Verarbeitungskette
Survey2CAD läuft standardmäßig als Cloud-Service – ohne eigene GPU-Infrastruktur beim Kunden. Private Cloud, kundeneigene Cloud, On-Premise und hybride Modelle auf Anfrage.
Punktwolken von Bahnanlagen enthalten sensible Infrastrukturinformationen. Die Verarbeitung erfolgt auf Servern in der EU; Datenübertragung verschlüsselt, getrennte Projekträume, rollenbasierte Zugriffsrechte. Löschung nach Projektabschluss auf Wunsch.
Wir suchen Vermessungsbüros und Partner aus der Bahninfrastruktur, die Survey2CAD auf ihren eigenen Gleisdaten testen möchten – mit klar umrissenem Pilotumfang.
Ein bis zwei Gleisabschnitte als Punktwolke (LAS, LAZ oder E57), z. B. aus Mobile Mapping, schienengebundenem Scanner oder Drohne, mit Angabe von Koordinatensystem und Höhenbezug.
CAD-Ergebnis (DXF mit 3D-Polylinien) für die vereinbarten Objektklassen, vervollständigt und geprüft von Jaroona – als Pilotergebnis gekennzeichnet, mit Angabe des Reifegrads je Objektklasse.
Erstgespräch zu Datenlage und Zielen, Datenübergabe, Auswertung, gemeinsame Besprechung der Ergebnisse und Feedback zu Qualität und gewünschten weiteren Objektklassen.
Pilotpartner gestalten die Weiterentwicklung der Bahn-Objektklassen aktiv mit und sammeln früh Erfahrung mit dem Verfahren.

KI, die Punktwolken in fertige CAD-Pläne verwandelt.
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Punktwolke zu CAD für Bahn-Infrastruktur